Schärenkreuzer

Der Skepsis schwedischer Segler gegenüber den zu Beginn des 20. Jahrhunderts neuen schweren R-Yachten verdankt die Yachtwelt die in neun Typen unterteilte Schärenkreuzerklasse. Der elegante, wegweisend leichte Bootstyp wurde einst für Regatten im Archipel der Schäreninseln Finnlands, Ost- und Westschwedens erdacht. Rasch stiegen namhafte Regattasegler und experimentierfreudige Bootsbauer in den "rasenden Zahnstocher" ein.

Schärenkreuzersegler scheuen nicht die Nähe zum Wasser, sie suchen - und bekommen - sie: die unnachahmliche Mixtur aus klassischer Eleganz, langer Wasserlinie und elementarem, dabei sensiblen Segelvergnügen.

Innerhalb der neun verschiedenen Typen von 15 bis 150 qm wurde der 30er Schärenkreuzer einer der meistverbreitesten Schärenkreuzertypen. Das große Interesse am Schärenkreuzer führte zur lebhaften Diskussion der Neubauten und rasanten Entwicklung der Konstruktionsklasse. Die letzte, gravierende, bis heute gültige Revision der Schärenkreuzer-Vermessung des Jahre 1925, ergänzt um die Segelflächendefinition in den Jahren 1930 und 1935 um die leichte Anhebung des Freibords, ergab eine klassisch-elegante Rennyacht mit zeitlos schönen und schnellen Linien.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die neun Typen des Schärenkreuzers.

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